Wolfsburg und anderer Irrsinn

Fortuna hat gestern noch schnell ein Testspiel in Wolfsburg gemacht. Einen Tag vor dem Spiel gegen Bremen. Es waren Zuschauer zugelassen, sogar Gästefans und der Käfig war so schnell ausverkauft, dass ich dafür keine Karten mehr bekommen habe. Also musste ich auf der Haupttribüne das Spiel verfolgen. Ich hatte aber noch so viel andere Termine, dass ich ständig raus und rein lief. Vom Spiel habe ich nicht viel mitbekommen, nur, dass Fortuna 0:2 verloren hat. Und in der 80. Minute haut ein Wolfsburger dem Hennings den Ellenbogen ins Gesicht. Der Schiri pfeift aber nicht und sagt: „Wenn Du nicht fällst, dann pfeife ich nicht.“ (In Wolfsburg kannste jedes Wort vom Platz hören, denn die Wolfsburger sind leiser als Fortuna Köln). Daraufhin fällt Rouwen um, der Schiedsrichter pfeift Foul und alle anderen Fortuna fallen mit um und der Schiri pfeift noch zehn Mal Foul. Ich musste dann aber auch los, meinen Sohn abholen und fuhr also auf der riesigen fünfspurigen Straße (die in Wirklichkeit nur vier Spuren hat und nach dem Spiel zu endlosen Staus führt, weil da einfach nichts geregelt wird) aus der Stadt raus, wobei vier Spuren zum Stadion hin freigegeben waren und nur eine vom Stadion weg, was nicht viel Sinn ergibt, aber wer fragt sich nach Sinn, wenn er gerade in Wolfsburg ist. Die ganze Stadt ergibt keinen Sinn. Die Straße war leer, nur ein Mercedes kam mir entgegen und dann ist da dieser Knick auf der Straße und der Mercedes verlor die Kontrolle und raste auf meiner Spur auf mich zu. Da bin ich aufgewacht und dachte, nee, einen Frontalcrash musste selbst im Traum nicht haben. Schon gar nicht in Wolfsburg.

Grinselaschet fährt gerade nach Warschau, um an den Gedenkveranstaltungen zum Warschauer Ghetto teilzunehmen. Lasst uns alle die Daumen drücken, dass ihm nicht gerade ein witziger Judenwitz einfällt.

Laschet hat in seinem Buch von 2009 abgeschrieben. OMG, was für arme Würstchen müssen diese Plagiatsjäger sein. Kriegen selber nichts auf die Reihe, aber lassen Computer nach gleichen Sätzen in Büchern suchen. How boring. Aber im Prinzip ist das gut für Laschet, dann kann er über sein Buch reden und sich entschuldigen und muss nichts zu politischen Inhalten sagen. Denn wenn er da was zu sagt, wird´s schlimm: „Wegen einem solchen Tag (die Flutkatastrophe mit fast 200 Toten) ändert man nicht die Politik.“ Das lasse ich mal so stehen.

So long Chris

Rouwen Hennings Fußballgott

An manchen Tagen ist man sehr froh, Fortuna Fan zu sein. Ich frag mich nur, warum ich so dermaßen nervös war. Mit 52, am ersten Spieltag.

Erkenntnis 1: Rouwen Hennings ist der Fußballgott.

Erkenntnis 2: Auch wenn keine Gästefans zugelassen sind, sind Fortuna Fans auswärts lauter als die Heimfans, die aber auch immer leiser sind als Fortuna Köln.

Ich danke Mama und Papa, dass ich kein Schalker bin.

So rotweiss Chris

Ein Preußer in Düsseldorf

Da bisher kein Qualitätsmedium dieses doch naheliegende Wortspiel gebracht hat, muss ich wieder einspringen. Für alle Follower, die sich nicht für Fußball interessieren, also für alle außer dem Hardcore RWE Fan: Christoph Preußer ist der neue Trainer des Fußballvereins Fortuna Düsseldorf, der in der zweiten deutschen Liga spielt. Genau, da wo auch der HSV, Schalke, Werder, Nürnberg, Hannover, Dresden, Rostock, Karlsruhe, Kiel und Sandhausen spielen.

Freitag freute ich mich wie seit 1985 nicht mehr über einen HSV Sieg. 1985 gewann der HSV den Europapokal der Landesmeister. Gestern siegte der HSV gegen die Schalker. Jeder Sieg über Schalke ist ein guter Sieg.

Jetzt ist die erste Halbzeit mit Preußer als Trainer durch und im Prinzip hat sich nichts geändert. Sandhausen ist zu Hause immer noch Sandhausen, da gibt´s nichts zu holen außer blauen Flecken und Gehirnerschütterungen, dieselben Spieler wie letztes Jahr spielen dasselbe System wie letztes Jahr mit denselben Unzulänglichkeiten. Fortuna muss man einfach lieben.

So long Chris

BInnenI

Wusstet Ihr eigentlich, dass das berühmte BInnenI aus reiner Faulheit entstand und nicht, weil sich eine Genderstudyprofessorentussi (so gendert man das doch korrekt, oder? ODER???) das wissenschaftlich erarbeitet hätte?

Herr Christoph Busch, vielen bekannt als Filmschaffender und Author musste einen langen Text tippen, auf Schreibmaschine, und ihm war es als Linker natürlich schon wichtig, „Hörerinnen und Hörer“ anzusprechen und als sprachlich begabter Mensch, erkannte er, dass das generische Maskulin im Deutschen just zur Jahrtausendwende nicht mehr ausreichte, um auch weibliche oder sexuell unbestimmt Menschen (ach nee, das wusste er nicht, das kam je erst ein paar Jahre später) anzusprechen. Aber „Hörerinnen und Hörer“ mehrmals auf einer Schreibmaschine zu tippen, das fand er jetzt auch doof. Also kürzte er mit „HörerInnen“ ab in der Annahme, die Setzer würden das schon kapieren und korrigieren. Stattdessen ließen die Setzer das so, weil sie dachten, irgendeine Genderstudyprofessorentussi hätte das so wissenschaftlich erarbeitet und man täte das dann auch so. Und schwups, kopierten die taz und andere das und so wurde es allgemeiner Schriftgebrauch links von SPD.

Christoph Busch ist indes ein wirklicher Lebenskünstler, angenehm und seltsam uneitel, seine erlebten Geschichten auf wdr5 unbedingt hörenswert:

Erlebte Geschichten mit Christoph Busch auf wdr5

So long Chris

Mikrophon

Microsoft Teams hat es geschafft, dass mein Mikrophon vom Laptop endlich wieder aktiv ist. Eigentlich hatte ich nur der Applikation Microsoft Teams im Browser google chrome (ja, ich nutze immer den chrome für teams, find ich witzig) erlaubt, das Mikrophon zu nutzen, aber zauberzauber funktioniert das Mikrophon jetzt auf in League Of Legends. Jetzt kann ich endlich auch sprachlich Kommandos geben, wie: „Achtung, nein, oh Gott, verdammt, ich hasse LoL! Warum rennst Du da rein????“ „Papa, Du hast nicht gepingt?“ „Ich hab doch gepingt.“ „Nein, Du hast ‚Achtung, nein, oh Gott, verdammt, ich hasse LoL‘ gesagt, dass ist kein Ping.“
Egal, ich habe die letzten zwei Spiele jeweils ein glattes S bekommen, gelobt hat der Kerl zwar nicht, aber ich denke, wenn er mich nicht auslacht, ist das Bewunderung genug.

So long Chris

Herrscher

Der weiße SUV (schlecht) mit dem Düsseldorfer Kennzeichen (gut) mit dem hässlichen Aufkleber mit der Ziege (schlecht) hat natürlich hinterher gezeigt, was er hat. Auf A45 gibt es neben den Brückenbaustellen auch Streckenabschnitte, so drei vier Kilometer lang, die gehen herrlich bergauf am Hang, da ist keine Baustelle und da kann man auch die Geschwindigkeit freigeben. Dass hinter der Kuppe die nächste Brücke kommt, und damit, Überraschung, eine Baustelle, geschenkt. Und genau auf so einem Abschnitt hat er natürlich Gas gegeben, um mir zu zeigen, wer den Größeren hat. Da entwarf ich ein Gedicht.

Auf freier Strecke bin ich der Herrscher Welt,
was interessiert mich das Geld,
15 oder 17 Liter
scheiß egal, zahlt eh die Firma
.

Nur hinterm LKW fühl ich mich klein und schwach,
ich trau mich nicht, ich Feigling, ach
hab mein Auto nicht Griff
ich Wicht
einen LKW überhole ich nie
neben ihm spür ich meine Klaustrophobie.

Damit Ihr auch in etwa die Stimmen abschätzen könnt, hier das Original von der Rockkapelle aus Berlin, hört ruhig rein, ist geil:

So long Chris

P.S. Ja, ich weiß, Liter und Firma reimt sich nicht, aber wenn man Litaaaaaa und Firmaaaaaa sagt, hört es sich für Kubaner und Vietnamesen zumindest richtig an. Ansonsten, macht es doch besser.

Seitenschläferkissen, der Praxisbericht

Heute ist hier in Duisburg Ameisenhochzeit. Also, das Konzept, durchgefüttert zu werden, um Sex mit der größten und mächtigsten Frau im Staate zu haben, klingt verlockend (wenn man mal ignoriert, wer gerade noch die mächtigste Frau im Staate ist, aber wenn ich nächstes Jahr geboren wäre…). Nur das Kleingedruckte mit „elendig Krepieren nach wenigen Stunden Flug“ und einer Chance von vielleicht 1:1000 das Lebensziel überhaupt zu erreichen, lässt mich wieder nachdenklich zurück. Vielleicht möchte ich doch lieber ein Hund sein.

Seit knapp sechs Monaten bin ich nun Eigentümer eines Seitenschläferkissens, die treuesten der treuen Leser, die zusätzlich noch über ein Restgedächtnis verfügen, erinnern sich leise. Dass ich Eigentümer eines Seitenschläferkissens bin, heißt allerdings nicht, dass ich auch Besitzer eines Seitenschläferkissens wäre. Aber von vorne.

Erste Nacht: Stolz gehen mein Seitenschläferkissen und Chris gemeinsam zu Bett. Erste Bemerkungen vom anderen Ende des (schmalen) Bettes: „Wenn Du noch einen Zentimeter weiter rutschst, falle ich raus.“ Mein Seitenschläferkissen und Chris ignorieren dies, kuscheln uns an uns und schlafen ein. Eine herrliche Nacht.

Zweite Nacht: Stolz geht Chris ins Bett, mein Seitenschläferkissen wartet auf mich. Allerdings liegt der Hund drauf. Den schubse ich auf die andere Seite des Bettes: „So kann ich nicht schlafen, wenn der Hund sich nur einmal bewegt, falle ich raus.“ Mein Seitenchläferkissen rollt mit den Augen, wir kuscheln uns an uns und schlafen ein. Eine herrliche Nacht.

Dritte Nacht: Stolz gehe ich ins Schlafzimmer, mein Seitenschläferkissen liegt auf dem Boden. „Och herrje, was ist passiert?“ „Du hast mich gestern Nacht aus dem Bett geschmissen, weil Du lieber mit der Frau kuscheln wolltest!“ „Oh nein, das tut mir leid, das passiert mir nie mehr, versprochen.“ Ich lege mein Seitenschläferkissen auf die Mitte des Bettes, kuschel mit ihm, während meine Hände nach der Frau dahinter suchen: „Wenn Du jetzt nicht sofort rüber rutschst, dann schlafe ich auf der Couch.“ „Wir haben gar keine Couch.“ „Trotzdem!“ Ich rutsche zurück, lege das Seitenschläferkissen hinter mich und schlafe ein. Eine herrliche Nacht.

Dritte Woche samstags: „Wo ist eigentlich mein Seitenschläferkissen?“ „Drüben auf dem Sessel, ich brauchte das beim Lesen.“ „Ach ja, geht auch ohne.“

Dritte Woche sonntags: „Jetzt wo wir einen Fernseher haben, könnten wir ja im Bett auch den Tatort schauen. Ich hole schnell mein Seitenschläferkissen, damit wir bequem im Bett sitzen können.“

Dritter Monat: „Wo ist eigentlich mein Seitenschläferkissen?“ „Hab ich dem Hund ins Körbchen gelegt.“

Fünfter Monat: „Wo ist eigentlich mein Seitenschläferkissen?“ „Benutze ich, ist viel bequemer und besser als meins.“

Sechster Monat: „Was ist denn das?“ „Dein Seitenschläferkissen!?!“ „Ach ja, muss ich mal drüber bloggen.

So long Chris

P.S. Obwohl ich auf große Brüste stehe, aber wenn ich wirklich wählen müsste, Angela oder Annalena, ich denke ich nehme die junge, knackige. Andererseits ist die Mutter und und Angela nicht. Boah, immer diese Entscheidungen. Bin ich froh, dass mir das nicht zusteht.

Gummistiefel und Rage

Ich hatte gehofft, dass die Gummistiefel Tage der Politiker endlich vorbei sind, aber die Bayern ziehen nach. Solche Regenunwetter sind wirklich ungerecht. All die Katastrophenorte in NRW und RLP liegen im Radius von 100 km um unser Dorf. Und ja, wir hatten schlechtes Wetter. Und es sind immer noch Pfützen im Wald. Aber alle Bäche ringsum und auch die Sieg plätscherten fröhlich in ihren vom Menschen vorgegebenen Betten. Andererseits wohnen wir auch 80 Höhenmeter über der Sieg. Sollten wir einen vollen Keller haben, dann ist wirklich Endzeitstimmung. Dann würde auch kein Politiker mehr vorbei kommen (können). Und ganz ehrlich, wenn ich bis zu den Hüften im Schlamm stecken würde, wäre der kleine dicke alte weiße Katholik aus Aachen der letzte Mensch, den ich sehen wollte.

Armin „aus irgendeinem Grund ist der Klimawandel plötzlich ein weltweites Thema“ Laschet und Olaf „kein Hamburger wird mitbekommen, dass G7 in Hamburg stattfindet“ Scholz dürfen ja immerhin als Amtsträger die Hubschrauber von Rettungseinsätzen abziehen und mal mit mehr und mal mit weniger ernster Miene Fluttourismus betreiben, solange sichergestellt ist, dass auch die Kamerateams durchkommen. Annalena „ich bin Mitglied in der UNO“ Baerbock muss darauf verzichten, denn sonst wäre es offensichtlich ein Wahlkampftermin mit der Not der Anderen. Wofür sie jetzt den Urlaub abgebrochen hat? Wahlkampftermin mit der Not der Anderen.

Ich bin gar nicht so einer, der ein anderer Mensch wird, wenn er ins Auto steigt. Ich bin eigentlich ganz nett und ziemlich entspannt. Und wenn ich Auto fahre, bin ich eigentlich ganz nett und ziemlich entspannt. Ich hatte mal einen Kommilitonen, der noch viel netter als ich war, ruhig und leise, aber im Auto regelmäßig eskalierte. Da habe ich sogar noch Schimpfwörter gelernt. Er fuhr auch jede Ampel mit Vollgas an, und wenn die Drecksampel nicht rechtzeitig auf grün sprang, musste er halt eine Vollbremsung machen. So bin ich nicht, aber gestern musste ich in einer Stunde fünf mal hupen:

Stau auf der 42. Man müsste den Reißverschluss Trick kennen. Entspannt mit Abstand hin rollen, und immer einer von links und einer von rechts und dann kommt man da schnell durch. Nicht im Ruhrgebiet. Hier kennt niemand den Reißverschluss Trick. Zumindest niemand mit türkischen Wurzeln. Die können aber schnell beschleunigen, die Lücke vor mir ausnutzen, um dann auch schnell wieder bremsen zu können, damit der nachfolgende Verkehr auch wirklich wieder zum Stillstand kommt. Gesagt, getan, Mercedes Coupé, zwei coolste Männer, whoosh vor mir rein. Ich grummel vor mich hin, da schmeißt der Coole doch seine Kippe kunstvoll im hohen Bogen auf die Fahrbahn. Da musste ich hupen. Zigarettenkippen darf man in Köln und Herne auf die Straße schmeißen, da macht es ja nun auch nichts mehr, aber auf der Autobahn, ohne wenigstens den Versuch zu unternehmen, es als Versehen aussehen zu lassen? Muss nicht sein. Cooler Kumpel vom Fahrer dreht sich um. „Habt Ihr kein Aschenbecher im Benz?“

Wir fahren und bremsen weiter auf die Verengung zu, ich lasse viereinhalb Meter Abstand, um den Reißverschluss Trick vorzubereiten, whoosh fährt die süße Türkin mit ihrem alten Fiesta vor mir rein. Ich mache eine Vollbremsung und hupe nicht. Ich bin so entspannt.

Baustelle auf der 45. OK, das ist ein Pleonasmus. Die A45 besteht nur aus Baustellen. 67 Brücken, alle kapoot. Und vor mir in der Baustelle fährt ein SUV (schlecht) mit Düsseldorfer Kennzeichen (gut) mit einem hässlichen Aufkleber mit eine Ziege drauf (schlecht). Links, hinter einem LKW, mit 65 den Berg rauf. Und traut sich nicht. Ohne den FC Aufkleber hätte ich nicht gehupt, aber so ein absolutes Muss.

Jetzt war mein Hupkontingent für den ganzen Monat eigentlich schon verbraucht, und ich ertrug den Jungen, der Opas Audi 100 mit 65 über die Landstraße bugsierte, ich blieb ruhig, als die Tussi in Reichshof mit 35 um die Kurve fuhr. Aber als dann ein SUV auf der Landstraße aus dem Stand links abbog, und zwar vom rechten Fahrstreifen aus, obwohl es eine Linksabbiegerspur gab, da musste ich einfach hupen. Tat mir leid, echt, war doof, der Kerl kam aus Recklinghausen und wollte drehen. My bad.

Chris, jetzt fährst Du ganz entspannt und ruhig nach Hause, es kann gaaaaar nichts Aufregendes passieren. Der Typ im aufgemotzten 3er, der nur 70 fährt, statt 100, geschenkt, der Typ der Dir die Vorfahrt nimmt, passiert. Aber der Junge, der in seinem Fiesta so offensichtlich auf sein Handy guckt und 30 fährt, JA MEIN GOTT, WAS SOLL ICH DENN TUN???

Ich hab gehupt.

So long Chris

P.S. Der Grinsekasper aus Aachen ist doch heute noch mal zum Photoshooting ins Wasser gefahren. Muss der eigentlich nicht arbeiten, so als MP?

Klimaschutz der CDU

Da es ja immer noch Menschen gibt, die CDU wählen wollen, hier ein kleiner, sehr kleiner Ausflug in die Klimapolitik der CDU.

Beschlossen wurde das neue Klimaschutzgesetz, welches festlegt, welche Bereiche wie viel CO² ab wann einzusparen haben. Und dabei geht es der CDU nicht in erster Linie darum, mit sinnvollen Maßnahmen sinnvolles Tun zu unterstützen, sondern um möglichst nett aussehende Zahlen, denen man den Menschen im Altersheim und in den Einfamilienhäusern präsentieren kann mit einem: Alles wird gut, macht Euch keine Sorgen, betrifft Euch auch nicht.

Deswegen muss den höchsten Anteil an „Einsparungen“ von CO² der deutsche Wald leisten. Richtig, da geht es nicht um Reduzierung, so böse Sachen wie Windräder, Verzicht oder, pfuideibel, „teurer“, sondern einfach um eine schöne Rechenleistung. 40 Millionen Tonnen CO² soll der Wald in Zukunft mehr binden, als bisher. Und damit das so wird, müsste der Holzeinschlag um 40% reduziert werden. Sagt der Waldbauernverband. Der muss das wissen, ich kann das nicht ausrechnen. Aber wenn in Deutschland weniger Bäume gefällt werden, wird Holz demnächst also importiert (CO² für Transport), und gebaut wird weiterhin primär mit Zement und Beton (viel CO² in der Herstellung). Macht im Endeffekt also nichts für´s Klima, sondern setzt die falschen Zeichen für falschen Tun. Ist CDU Wählern aber egal, weil so tief muss man sich ja nicht einarbeiten in schwierige Dinge.

Sei nicht wie ein CDU Wähler. Wähle nicht die CDU.

So long Chris

P.S. Habe den Eintrag mit Sex getaggt. Ihr sucht doch auch ständig nach Sex auf wordpress, oder? ODER???