Mike Oldfield

in Unterwäsche.

Zum Glück singt er nicht, alles gut.

So long Chris

Werbeanzeigen

derpeavy folgt jetzt freedomshideout

Weiß gar nicht wieso, aber schon schreibe ich einen Eintrag. Weil alle bekloppt geworden sind und einer das ja mal schreiben muss.

Natürlich waren die Menschen früher auch schon bekloppt. Ostfriesland liegt westlich von Nordfriesland. Nur so als Beispiel. Mike Oldfield hat ein Video in so einem fragwürdigen Outfit gedreht, dass ich meine gerne wiederholte Aussage „Drogen sind nicht nur schlecht“ im Bezug auf Musik aus den 60er und 70ern für Musik aus den 80ern einfach nicht gelten lassen kann.

Guckt Ihr auch alle brav Fußball WM? Genderneutral natürlich. Fußball WM, nicht Fußball WM der Frauen. Also ich tue das. Ich mag Fußball. Ich gucke auch meinen localheroes aus der Bezirkliga zu und ich muss sagen, ja, die spielen besser als die meisten Teams bei der WM. Aber die verdienen weniger. Regt sich aber niemand drüber auf. Sexismus hat in den 2010ern Jahren mal so gar nichts mehr im Stadion zu suchen. Wenn sich der Gegenspieler nach einem harmlosen Rempler vor Schmerz gekrümmt auf dem Boden hin und her wälzt, darf man nicht mehr „Pussy“ schreien. „Penis“ wahrscheinlich auch nicht. Ist nicht einfach heutzutage.

Görlitz ist eine total schöne Stadt. Von der Bausubstanz her. Von der Topographie her. Mit einem herrlichen Blick auf Polen.

So, für einen neuen Follower reicht das aber auch, oder? Wollen´s ja nicht übertreiben.

So long Chris

Flachpfeifen II

Irgendwie war der Titel dieser Serie, die dann doch keine wurde, anders, aber ich erinnere mich nicht mehr. Als ich jung war, also vor Kurzem, da dachte ich, kann ja nicht sein, dass einem Namen nicht einfallen im Alter, also dass man überhaupt vergesslich wird. Muss man sich halt nur ein wenig konzentrieren, dann fällt einem das schon ein. Also alles. Genauso wie man auch normal laufen kann, vielleicht ein wenig langsamer, aber immer OHNE Rollator (google ist für junge Menschen, Chrome jennt das Wort Rollator nicht, ist aber so richtig geschrieben. Hab ich gegoogelt. Was das Ganze noch komischer macht.). Naja, ist ja auch so, nach zwei Minuten kann ich meist aufrecht stehen und ich hatte es Dünnbrettbohrer genannt. Da isses wieder.

Ich mag es nicht, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun habe. Sei es, dass ich diese oder jene Kurve nicht mit 60 anfahren solle, aus den oder den Gründen, obwohl ich weiß, ich komme da auch mit 100 rum, ohne dass die Reifen quietschen, das Auto schwimmt oder die Welt in Trümmern liegt. Oder wenn mit Schilder Verständnis unterstellen, weil eine Baustelle auf der Autobahn meine freie Fahrt als freier Bürger drastisch einschränkt. Da macht das „Vielen Dank“ auch nichts mehr, denn wo kein Verständnis ist, brauch ein Schild sich nicht auch dafür zu bedanken. Am schlimmsten ist es aber, wenn Automaten mir sagen, was ich zu tun habe. Kaffeeautomaten. Die machen Kaffee und schreiben dann ins Display: „Genießen Sie Ihr Getränk!“ Einen Scheiß mach ich, Kaffee ist nicht zum Genießen da, sondern zum Überleben und wenn  ich den Kaffee direkt in den Ausguss schütte, sollte das diesen Automaten auch nicht interessieren. Es geht nicht mal mehr was an. (Interpoliert lasse ich auch genau aus diesem Grund die Standortermittlung meines Handy immer aus. google erstellt zwar immer noch eine monatliche Standortzusammenstellung, aber da sind dann höchstens zwei Stunden im Monat dokumentiert. Im Schnitt bin ich jedoch 400 Stunden im Monat woanders.)

Kommen wir zum politischen Teil. Flachpfeifen. Alle. Immer. Gar keine Lust darüber zu schreiben. Und meine einzige Leserin hört an dieser Stelle eh auf zu lesen.

So long Chris

Weltfrauentag

War gestern. Aber auf der Höhe der Zeit war dieser blog noch nie.

„Chef, die Straße ist komplett im Arsch. Was machen wir denn jetzt?“ „Lass uns 30er Schilder aufstellen.“ „Jo, coole Idee.“

Hat jemand vor, CDU zu wählen? Weil die ja doch nicht so schlecht sind und uns geht´s ja gut und so? Ihr wisst aber auch, was Artikel 13 bedeutet? Noch nicht? Noch nicht so genau? Noch wie von gehört? Dann bitte kurz informieren, egal wo, außer bei BILD, Springer.de und so. Und nicht auf cdu.de. Aber sonst überall. Danke. #niewiedercdu

In Groß Sisbeck (muss man nicht kennen, am Ortseingang hängt eine VfL Wolfsburg Fahne) kann man rechts in den Handwerkerring abbiegen. Links in den Lustgarten. Ich fahre da immer links. Am Ende der Straße noch einmal nach rechts und komme dahin, wo die Lust am größten ist. Wenn man eine Frau so nackt im Bett liegen sieht und nicht weiß, was man machen soll, weil es so viele Möglichkeiten gibt, weil man leider nur zwei Hände hat, aber diese Frau soviel mehr möglich macht, braucht und verdient hat. Es gibt schlechtere Situationen. Zum Beispiel in den Handwerkerring abbiegen und dort auf immer im Kreis zu fahren.

Eine neue Serie, was sie wirklich meinten. Songtexte, die man kennt, und die man, weil sie ja englisch sind, auch so hinnimmt, aber wenn man sie richtig übersetzt, erst ihre ganze Kraft entfalten und das Lied in einem völlig neuen, und da ich Euch ja die Wahrheit klar mache, korrekten Lichte erstrahlen. Beginnen wir mit dem immer fröhlichen, liebevollen und tollen Chris de Burgh. Sein schlimmstes Verbrechen ist meiner Meinung nach nicht Lady in Red, sondern Tender Hands. Hier der Refrain:

Tender hands to hold me, I need tender hands tonight,
Will you lay them on my shoulders,
Will you lay them on my eyes,
And I need tender hands to take me,
All the way to paradise, and then, when it’s over,
I need tender hands to hold me through the night;

Er braucht also heute Abend zärtliche Hände, die frau bitte auf seine Schultern und Augen legen solle. Reine Ablenkung, denn er braucht sie auf dem Weg zum Paradies, bis es vorbei ist und dann braucht er die Hände um die ganze Nacht gehalten zu werden. Nett umschrieben. Ich übersetze es jetzt mal in Kurzform:
Hol mir einen runten, ich schlafe dann sofort ein, aber Du darfst Dich gerne an mich kuscheln. Aber das reimt sich auf englisch wahrscheinlich nicht, obwohl, oh, ich stelle gerade fest, das Original reimt sich auch nicht. So what.

Wahrscheinlich wird das auch gar keine Serie. Ich komme ja zu nix.

Tja, jetzt ging es gar nicht um den Weltfrauentag. War nur clickbait. Und ich mache mich ja nicht beim schönen Geschlecht unbeliebter, als unbedingt nötig.

So long Chris

Dünnbrettbohrer I

Jetzt, wo unsere geliebten Volksparteien keinen kindischen Streit um Nichtigkeiten mehr austragen müssen, kümmern sie sich also um Themen. Die CDU um Flüchtlinge (surprise) und die SPD um den Sozialstaat (echte Überraschung).

Als gewogener Wähler könnte man das honorieren, aber leider sind die ganzen Ergebnisse von Werkstattgesprächen und Reformvorschlägen so dermaßen blabla, dass es sogar eine Serie gibt.

Beginnen wir mit der Aufstockung für die Rente. Wer lange arbeitet, soll später eine Grundrente erhalten, die über dem Hartz IV Niveau liegt. SPD: „Ohne Bedürftigkeitsüberprüfung!“ CDU: „UNGERECHT!“

Oh, denkt man sich als bräsiger CDU Wähler, meine Partei steht für Gerechtigkeit. Und Gerechtigkeit ist gut. Also wähle ich CDU, denn die ist gerecht und vom Artikel 13 habe ich nie was gehört. Ist mir auch egal.

Ich möchte an einem kleinen Beispiel aufzeigen, was die christlichen Demokraten also für gerecht halten (bibeltreue Leser werden Analogien zu biblischen Geschichten finden, wenn auch nicht beabsichtigt)

Bauarbeiter Heinz schuftet 42 Jahre auf dem Bau, verdient im Schnitt seit dem 1100€ Netto. Er ist ledig, wohnt seit 41 Jahren in seiner Wohnung in Duisburg Wedau, und damals, als die Knochen es hergaben, war sein Lohn am 20. jedes Monats für Koks, Nutten und Blackjack drauf gegangen. Er fuhr Ford Capri und VW GTi zu Schrott und zahlte 18 Jahre für ein Kind, welches er nie sah. Inzwischen ist Heinz Rentner, wohnt immer noch in seiner Wohnung in Duisburg Wedau, weil er da schon immer gewohnt hat, bezahlt von seinen 713,58€ Rente 533,12€ an Miete und Nebenkosten. Die CDU so: „Gerechterweise bekommt er die Grundrente. Guter Mann, fleißig!“

Bauarbeiter Karl schuftet 42 Jahre auf dem Bau, verdient im Schnitt seit dem 1100€ Netto. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder, wohnt seit 5 Jahren in seinem Haus in Kerkrade, und damals, als die Knochen es hergaben, baute er nach Feierabend und am Wochenende ein kleines Haus in Rheinberg. Als amazon dort sein Logistikzentrum hinsetzte, konnte er es für 175.000€ verkaufen und sich das Haus in Kerkrade kaufen. Er fuhr VW Golf und Seat Ibiza. Inzwischen ist Karl Rentner, seine Frau ist letztes Jahr verstorben, er bezahlt von seinen 713,58€ Rente 230€ an Magda, die den Haushalt führen muss, sein Rücken. Die CDU so: „Gerechterweise bekommt er keine Grundrente. Guter Mann, fleißig, aber zu reich!“

So long Chris

#NiewiederCDU

53

Ich bekam gestern eine Mail. Nicht dass das was besonderes wäre, ich bekomme ja jeden Tag so ungefähr 53 Mails, aber diese eine berührte mich emotional so gar nicht. Sie war von google. google teilte mir mit, das ab dem 1.April 2019 der Dienst google+ für Privatkunden eingestellt würde und alle Photos und Beiträge gelöscht würden. Ich habe nicht mal 53 Beiträge bei google+, mit Sicherheit keine Photos und war da schon seit 53 Monaten nicht mehr eingeloggt. Also ist mir das sowas von egal. Ich wollte es auch nur noch mal erwähnen, damit Ihr noch 53 Tage Zeit habt, zu schauen, was ich unter google+ mal geschrieben habe. Also, falls es Euch interessiert. Wenn nicht, ist es auch egal. Obwohl ich da ein total tolles Avatar hatte. Einen wütenden Wolf. Nicht so einen nicen (schreibt man das so?) weißen Wolf wie hier, sondern einen schwarzen Wolf, der ziemlich angepisst in die Kamera schaut. OK, es gibt keine schwarzen Wölfe, also ein dunkelgrauer, wahrscheinlich nasser Wolf, der ziemlich schwarz aussieht. Ach ich weiß auch nicht mehr genau. Ich könnte aber auf meiner Festplatte eben schauen, müsste nur nach „angry“ suchen, dann fände ich das Bild. Ach was soll´s, Moment eben.wolf-angry

Ja, nass vor Schnee, so war es. Und er schaut gar nicht in die Kamera. Ja, das war so ungefähr meine Gefühlslage, in diesen 53 Tagen, damals als google+ hipp war.

So long Chris

Change Your Password Day

Nochn Protipp hinterher. Scheißegal, wie oft Du Dein Kennwort wo änderst (sagen zumindest die Jungs von Kaspersky, undmir ist es auch scheißegal, wie komplex Dein Passwort ist und ob Du dasselbe für facebook und Commerzbank nimmst, aber nimm niemals, niemals, den Namen Deiner Geliebten. Denn wenn sich Dein Kleiner dann mal irgendwo anmelden muss und Du gibst das Kennwort über Telefon weiter, hört Deine Frau mit. Immer.

Gerne.

So long Chris

PS: Am meisten pro ist es natürlich, eine Freundin zu haben, die genauso heißt wie Deine Frau. Aber das macht auch nur solange Sinn, bis die Frau die Scheidung einreicht. Dann wäre es egal, aber deswegen die Freundin wechseln? Alles irgendwie sinnfrei.

52

Ich liebe Serien. Serien in blogs. 50, 51, 52, das sieht nach einem Plan aus. Konzeptionell ausgefeilt. Leider fällt mir aber zu 52 so gar nichts ein. Überhaupt nichts. (Außer dass 52 42 + 10 ist, aber das schreibt ja niemand mit einigermaßen Verstand. Einer mit irgendeinem Plan. Niemand, der vorgaukelt, ein Konzept für seinen blog zu haben.) Daher schreibe ich einfach zu etwas völlig anderem. Und zwar zu einem Problem der Partei Die LINKE. Die haben nämlich eines, obwohl sie in dem ganzen Zusammenhang niemals erwähnt wurden, aber genau das ist das Problem.

Der zweitbekannteste Punker Deutschlands hat nämlich in einem Interview gesagt, Sportler könnten heute nicht mehr sagen, was sie wollten, und es gäbe sehr viele sozial und gesellschaftlich Abgehängte in Deutschland, die die aktuelle Politik nicht mehr verstünden. Kann man ja mal so sagen. Natürlich können Sportler nicht mehr das sagen, was sie denken, denn Sponsoren und Arbeitgeber warnen sie ja jetzt gerade (z.B. beim BvB) überhaupt soziale Medien zu verwenden, damit man nicht aus Versehen etwas schriebe, was dann den Sponsoren oder Arbeitgebern nicht gefällt. Und seien wir ehrlich, selbst Frau Hummels käme nicht im Traum darauf, über die Menschenrechtsverhältnisse in Katar zu twittern und die twittert schon verdammt viel.

Und natürlich kann man auch mal darauf hinweisen, dass die Spaltung der Gesellschaft in digitale Gewinner und analoge Verlierer wächst, dass die komplexer werdenden Lebensbegleitumstände in allen Lebensbereichen von einigen Bürgern einfach nicht mehr erfasst werden können, kognitiv. All das ist legitim und wäre kaum einen Zeitungsbericht, einen blog Eintrag oder gar einen Besuch bei Lanz wert. Wenn, ja wenn es in unserem 2019 nicht einen Reflex gäbe, alles in Gutmenschen und Nazis aufzuteilen, weil es Usus ist, dass eine Seite jede, wirklich jede Äußerung eines prominenten ehemaligen Randsportbeteiligten, wie in diesem Fall halt Stefan Kretzschmar, für sich vereinnahmen muss. Und reflexhaft hat die rechte Seite aufgezeigt, wie ein Streber in der siebten Klasse, und sofort gesagt: „Siehste, der Kretzschmar sagt auch, dass es keine Meinungsfreiheit mehr gibt. Und siehste, der Kretzschmar sagt auch, dass es total viele deutsche Kleinbürger gibt, die die Merkel und ihre Flüchtlinge nicht mehr verstehen.“ Wobei es natürlich egal ist, dass Herr Kretzschmar das gar nie gesagt hat.

Das alles wäre ja gar nicht so schlimm, wenn wir nicht 2019 hätten und darauf hin die Gutmenschen reflexhaft aufzeigten, wie ein Streber in der achten Klasse, und sofort schrieben und twitterten und schrien: „Der Kretzschmar hat gesagt, es gäbe wegen Merkel und den Flüchtlingen keine Meinungsfreiheit in Deutschland mehr. Arschlochnazi!“

Aber so ist das heutzutage, damit muss man sich halt abfinden. Das wird auch nicht mehr besser, aber ich habe kein facebook mehr und lese auf twitter nur noch Fußball tweets und wer Charlison Benschop an de Graafschap ausleiht, wird entfolgt.

Jetzt kommt aber Die LINKE ins Spiel. Zumindest bei mir. Ein Altpunker spricht von fehlender Meinungsfreiheit, weil Kapitalisten das so wollen und von abgehängten, sozial Benachteiligten und niemand, auch nicht der aufgeklärteste Denker, kommt auf die Idee, diese Themen mit der extremistischen Partei Die LINKE in Verbindung zu bringen! (also niemand bis auf mich, deswegen schreibe ich das ja gerade). Und ich denke, damit hat die LINKE ein Problem, welches sie vielleicht noch gar nicht erfasst hat.

So long Chris

PS: Es ist immer gut, „vegan“ unter den Schlagwörtern zu führen. Protipp. Umsonst. So bin ich.

PPS: Morgen wieder was mit Sex. Nicht dass mir meine neuen (altbekannten) Folgerinnen von der Stange gehen. (Stange, hihi)

51

Schon 51. Nee, Scherz. So schnell geht der Alterungsprozess jetzt auch nicht voran.

Aber 51 ist die Spitzengeschwindigkeit, die der Renault Alpine heute morgen VOR mir auf die Straße brachte. Ja, es hat geschneit, aber die Straßen waren abgestreut und ALPINE. Bitte. Geht es noch peinlicher? Klar, wenn man in überholt und dreihundert Meter später im Graben liegt. Habe ich aber nicht gemacht. Weder noch. Die Weisheit des Alters. Hihi. Oder die Gelassenheit des Wolfes, der sein Opfer hetzt, bis es genervt abbiegt. Oder er wollte tatsächlich nach Overath fahren und ist deswegen abgebogen? Wer weiß das schon?

Aber Geschwindigkeiten von Autos sind natürlich so ein Diskussionsthema, welches man immer mal wieder anbringen möchte. TEMPOLIMIT. Welch abstruse Erste Welt Diskussion. Während sich Großbritannien gerade in den Abgrund diskutiert (allerdings setze ich einen Zehner, dass Theresa (im Herzen eine Remainerin) am 28. März ein „remain“ aus dem Hut zaubert, was ihr ohne Zustimmung des britischen Parlaments (bekannt durch die drei Superhits: ORDER, ORDER und ORDER) und EU Kommission zusteht), Venezuela einem Bürgerkrieg zusteuert und mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken than ever, diskutiert Deutschland über Stickoxide und wie schnell man daran stirbt, und wie viel COzwei man mit 120 km/h Tempolimit einsparen könnte. Beide Diskussionen komplett an der Wirklichkeit vorbei. Fährt man nachts über die A1 von Hamburg nach Hagen mit konstant 160 km/h wird man genau 0 Mal von Rasern überholt. Man verbraucht ca. 5 l mehr als mit konstant 100, also so um die 20%. Und spart eine Stunde. Was man von den grünlinksversifften Umweltaktivisten hört, entbehrt jeder Grundlage. Wie soll da insgesamt eine Einsparung von 10% COzwei drin sein? Wie soll man mit Vollgas auf dieser Strecke nur eine Viertel Stunde schneller sein? Was man von den mittelstreifenfahrenden Nichtskönnern hört, mag subjektiv richtig sein.  ist aber dann halt auch peinlich. Wenn Kommentatoren im Radio zugeben, dass sie bei 160 km/h schon die Gewalt über ihr Auto verlieren, meine Güte. Vielleicht bei einem Renault Alpine, aber mit einem normalen Auto einfach mal eine Bremsung bei 160 km/h hinlegen und schauen was passiert. So schlimm ist das gar nicht. Aber halt auch nur nachts auf der A1 von Hamburg nach Hagen. Ohne Schnee. Und bei Schnee halt nicht schneller als 140 km/h fahren. Das reicht ja auch.

So long Chris

PS. Verdammt, ein Eintrag ohne jede noch so subtile Andeutung irgendeines sexuellen Vorgangs. Ich werde alt.

 

50

Verdammte Hacke. Jetzt bin ich in dem Alter, in dem man zwei Monate keinen Sex hat, aber der Körper auch nicht zwischenzeitlich nachts grundlos die Bettwäsche versaut.

Ganz realistisch gesehen ist die Hälfte rum (aufgerundet, mit Gaulloise geschrieben), und wenn man die Zahlen zum Pflegenotstand betrachtet, wohl auch objektiv die bessere. Bereits jetzt kann ich nicht mehr bei League of Legends im Silberbereich mithalten und meine Mitspieler schreiben mir das auch jedesmal, zwar in Unkenntnis meines Alters, eher im Glauben, einfach einen Unfähigen zu flamen, aber das macht es ja auch nicht besser. Dafür kann ich auch ohne Gleitsichtbrille schreiben, wenn ich die Brille absetze und den Kopf auf sieben Zentimeter ans Papier halte. Das erspart peinliche Momente beim Arzt. Wenn ich denn zum Arzt gehen könnte. Denn erstaunlicherweise bin ich nie krank. Nie im Sinne von krank im Sinne von Erkrankung, nur Lebensmittelvergiftungen gönne ich mir. Döner, fettig wie Frauenhaut nach einen Ölbad mit witzigen Namen und Farben, sind halt einmal im Jahr schlecht. Statistisch gesehen.

Seit dem die Kohlekommission einen Kohleausstieg beschlossen hat, habe ich nur noch drei Ziele in meinem Leben: Kohleausstieg erleben, über die neue Lev Rheinbrücke fahren und vom BER abfliegen. In der Reihenfolge.

So long Chris

PS: Ist schon Herbst? Draußen läuft ein Laubbläser. Kein Scherz.